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Einwegverpackung

Bei vielen Produkten wird heute oft aus Komfort- oder Hygienegründen auf Verpackungen zurückgegriffen, die nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden. Diese Einwegverpackungen haben ein sehr breites Anwendungsfeld und kommen als Einwegpaletten aus Kartonage, industrielle Kunststoff-Blistertrays, Versandhandel-Verpackungen bis hin zu den Einwegverpackungen aus dem Lebensmittel- und Gastronomiebereich (z. B. Kraftpapierbeutel, Einweggeschirr) zum Einsatz. Die Nachfrage nach Einwegverpackungen ist bei Endverbrauchern aufgrund ihrer einfachen Handhabung besonders groß. Um das große Interesse nach Einwegverpackungen zu decken und gleichzeitig negative Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, werden neben den recyclebaren Verpackungen aus Kunststoff auch biologisch abbaubare aus nachwachsenden Rohstoffen (z. B. aus Zuckerrohrfasern, Palmblättern und Pflanzenstärken) vermehrt eingesetzt. 

Was ist eine Einwegverpackung?

Der Begriff Einwegverpackung kann im engeren Sinne für einen Kunststoffteller mit Deckel für einen Salat to go, einen Pappbecher Kaffee aus einem Automaten oder eine Schachtel für einen Kuchen stehen. Betrachtet man jedoch einen größeren Maßstab, dann gilt grundsätzlich jede Verpackung, die der Käufer mit dem Produkt kauft, als Einwegverpackung. Diese Verpackung ist derzeit eine der gängigsten Verpackungsarten, deren Anteil am Markt sehr groß ist. Die überaus große Beliebtheit der Einwegverpackung wurde durch die aktive Nutzung im rasant gewachsenen Fastfood-Segment, dem sogenannten „Streetfood“, begünstigt. Auch im Lebensmittel- und Gastronomiesektor ist sie weit verbreitet.

Einwegverpackung – Definition

Eine Einwegverpackung ist eine Verpackung, die für den einmaligen Gebrauch bestimmt ist. Diese Verpackung dient oft dem Verkauf eines bestimmten Produktes und ist aufgrund der Stabilität sowie aus anderen Gesichtspunkten wie Hygiene und Komfort nicht für die Wiederverwendung geeignet. Nach einmaligem Gebrauch muss diese Verpackung entsorgt oder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden. Im Gegensatz zu Einwegverpackungen bestehen Mehrwegverpackungen aus langlebigen und wiederverwendbaren Materialien, die im Alltag oder in der Produktion mehrfach verwendet werden können.

Die Vielfalt an Einwegverpackungen ist groß:

  • to-go Verpackungen (Becher, Teller und Boxen)
  • Konserven- und Getränkedosen
  • Becher für Joghurt und Milcherzeugnisse
  • Einwegflaschen und -geschirr
  • Behältnisse unterschiedlicher Form und Größe
  • Geschenkpapier und -folie
  • Schrumpffolie

Die Rohstoffe für ihre Herstellung können Pappe, Papier, Kunststoffe wie PET, Polyethylen und andere Arten von Polymeren und nachwachsenden, biologisch abbaubaren Rohstoffen sein. 

In welchen Branchen werden Einwegverpackungen häufig benutzt?

Einwegverpackungen sind längst zum Grundbestandteil des Alltags geworden. Viele Warengruppen unabhängig der Branche benötigen eine bestimmte Verpackungsart. Die Verpackung übernimmt nicht nur eine Marketingfunktion, die die Aufmerksamkeit eines potenziellen Käufers auf sich zieht, sondern trägt zum Schutz des Produkts und zur Erhaltung seiner Eigenschaften bei. Oft handelt es sich dabei um Einwegverpackungen, die aus unterschiedlichem Material bestehen können. Einsatzfelder für die Einwegverpackung sind vielfältig. Bekannte Beispiele für Branchen mit diversen Anwendungen sind Gastronomie, Lebensmittel, Industrie und Logistik. 

Einwegverpackung Gastronomie

Gastro-Einwegverpackungen beinhalten Produkte, die üblicherweise in Fastfood-Restaurants, Kiosken, Imbiss-Restaurants sowie in Catering-Betrieben vorkommen. Dazu gehören auch Servierartikel für Picknicks und Partys. Typische Einwegserviceprodukte sind Nahrungsmittelbehälter wie Teller, Schalen, Tassen, Servietten und Geschirr. Es gibt vielzählige Varianten und Formen dieser Einwegprodukte, die aus unterschiedlichen Rohstoffen hergestellt werden, darunter Kunststoffe, Papier, Bambus und Holz.

Einwegverpackung Lebensmittel

Ähnlich dem Gastronomiebereich gibt es in Betrieben für den Verkauf und Herstellung von Lebensmitteln ein umfangreiches Sortiment an Einweg-Lebensmittelverpackungen bestehend aus Kunststoff und Pappe sowie biologisch abbaubaren Verpackungen. Dazu zählen Boxen, Schalen, Schachteln, Becher, Konserven, Dosen und Einwegflaschen. Im Gegensatz zum Gastronomiebereich muss die Einwegverpackung für Nahrungsmittel neben der kurzzeitigen Transportsicherheit vielfältige weitere Anforderungen wie langzeitstabile, hygienische und für Kunden attraktive Verwahrung für eine breite Palette an Lebensmitteln garantieren. 

Einwegverpackung Industrie

Im Industriesektor werden unterschiedliche Erzeugnisse mit hoher Oberflächengüte wie Präzisionskomponenten für die Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie sowie elektronische Komponenten aus der Computerbranche in Einwegverpackungen transportiert, da sie am besten den Ansprüchen an bedarfsgerechte und sichere Lagerung sowie Transport gerecht werden. Bekannte Beispiele sind Schaumpolster, Folienbeutel, Kartons aus Wellpappe oder maßgeschneiderte Stapelboxen und Einweg-Blistertrays für empfindliche Bauteile.   

Einwegverpackung Logistik

Die Verpackung hat einen erheblichen Einfluss auf die Höhe der Logistikkosten und die Effektivität von Logistikprozessen. Denn beim Transport von Waren über weite Entfernungen wie beispielsweise bei der Luft- oder Seefracht muss das Ladegut sicher und kostengünstig das Ziel erreichen. Einwegverpackungen haben im Überseetransport gegenüber den Mehrwegverpackungen deutliche Vorteile. Das liegt daran, dass sich die Abmessungen von Bauteilen oft ändern und eine Anpassung oder Neuentwicklung einer Mehrwegverpackung unrentabel wäre. Eingesetzt wird die Einwegverpackung aus Holz oder Kartonage unter anderem für den Transport maßgeschneiderter Maschinenbaukomponenten wie Getriebe oder Motoren.

Packpart - Einwegverpackungen

Aus welchen Rohstoffen bestehen Einwegverpackungen?

Einwegverpackungen können aus Papier, Pappe, Holz, Glas oder Kunststoff hergestellt werden. Verpackungen aus Kunststoff sind wiederverwertbar und gelangen über das Recycling wieder zurück in den Stoffkreislauf, in dem sie als Einweg- oder Mehrwegverpackung wiederbenutzt werden können. Auch nachwachsende Rohstoffe wie Bio-Kunststoffe (z. B. Maisstärke), Rohrzucker oder Bambus, die biologisch abbaubar sind, kommen vermehrt zum Einsatz.

Vorteile von Einwegverpackungen

Einwegverpackungen haben eine Reihe nützlicher Vorteile: 

  • höhere Wirtschaftlichkeit durch günstige und leichte Herstellung
  • Individualisierbarkeit des Designs
  • vereinfachte Lagermöglichkeit
  • Gewährleistung der Transportsicherheit
  • Erfüllung von gesetzlichen und hygienischen Vorschriften
  • hohe Attraktivität für Endverbraucher durch einfache Handhabung

Nachteile von Einwegverpackungen

Zu einem der wichtigsten Nachteile der Einwegverpackung zählt die schlechtere Umweltverträglichkeit und die Ökobilanz gegenüber den Mehrwegverpackungen. Ein Mehrwegartikel wie beispielsweise eine Pfandflasche kann mehrfach wiederverwendet werden und hinterlässt im Vergleich zu Einwegflaschen einen besseren CO2-Fussabdruck. 

Ökologische Einwegverpackungslösungen

Generell sollte die Entsorgung von Kunststoffabfällen es ermöglichen, eine riesige Menge an Rohstoffen für die Wiederverwendung in der Verpackungsindustrie zurückzugewinnen. In der Praxis gelangen jedoch immer wieder Einwegverpackungen und insbesondere Kunststofferzeugnisse wie Einwegbecher, Teller, Besteck und Trinkhalme in unser Ökosystem. Doch welche Alternativen existieren, um der Minimierung von Plastikabfällen beizutragen?

Vielversprechende Ansätze liefern ökologische Einwegverpackungen. Sie bestehen aus biologisch abbaubaren Materialien, derzeit hauptsächlich aus Papier und Pappe. Gelangt das Einweggeschirr dieser Art in die Umwelt, beginnt bereits nach wenigen Wochen der Zersetzungsprozess und kann je nach Beschaffenheit maximal zwei bis drei Jahre andauern. Interessanterweise hat die Technologie zur Herstellung von Bio Einwegverpackung in den letzten Jahren an Fahrt gewonnen. Grund dafür sind EU-Verordnungen, nach denen Einweggeschirr nur aus biologisch abbaubaren Rohstoffen hergestellt werden darf. Laut dieser Verordnung sind ab 3. Juli 2021 in der EU alle Tragetaschen aus Kunststoff verboten.  Bestimmte Einwegverpackungen müssen dann eine Kennzeichnung mit Hinweisen zur Entsorgung tragen. Zudem sollen ab 1. Januar 2023 in der to-go-Gastronomie flächendeckend Mehrwegverpackungen für Getränke und Essen angeboten werden. 

Aufgrund des steigenden Bedarfs wird die ökologisch verträgliche Einwegverpackung in Zukunft immer bedeutender. Der Einsatz nachhaltiger Einwegverpackung aus Papier, Rohrzucker oder Bagasse eröffnet den Betrieben aus der Verpackungsindustrie, dem Gastronomie- und Lebensmittelbereich neue Chancen der steigenden Nachfrage nach Einwegverpackungen umwelt- und ressourcenschonend zu begegnen.

The author

Christian Baumann is founder of PackPart GmbH and expert in the field of packaging machines

Christian Baumann Experte Verpackungsmaschinen

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